CRETSCHMAR NEWS
Wie viel Sperrung verträgt ein Wirtschaftsstandort?
Die Vollsperrung der A59 und der Kardinal-Frings-Brücke in Düsseldorf sind mehr als ein temporäres Verkehrsproblem – sie wirkt sich spürbar auf Wirtschaft, Logistik und Lieferketten in der Region aus. Der aktuelle Beitrag im @IHK Magazin zeigt deutlich, wie stark Unternehmen durch längere Fahrzeiten, zusätzliche Kosten und eingeschränkte Planbarkeit belastet werden.
Aus Sicht der regionalen Wirtschaft ordnet @Frank Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf, die Sperrung als erheblichen Standortnachteil ein: Mit der A59 ist eine zentrale Verkehrsachse zwischen Industrie-, Hafen- und Wirtschaftsstandorten betroffen – mit messbaren volkswirtschaftlichen Schäden in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe.
Die Perspektive der produzierenden Unternehmen schildert @Robert Lamers, Geschäftsführer der @Fortin Mühlenwerke GmbH & Co. KG. Er macht deutlich, dass fehlende Ausweichrouten und verlängerte Transportzeiten die Planbarkeit von Warenströmen massiv erschweren und Kosten verursachen, die kurzfristig kaum kompensierbar sind.
Wie stark sich die Sperrung unmittelbar auf den operativen Alltag auswirkt, beschreibt @Lars Kleffner, geschäftsführender Gesellschafter der @August Bertram GmbH & Co. KG: Umwege, Zeitverluste und Staus führen zu erheblichen Mehrkosten und binden Ressourcen, die eigentlich produktiv eingesetzt werden müssten.
Aus logistischer Sicht ergänzt @Frank Bruns, Sales Manager bei @CRETSCHMAR, dass gerade in solchen Situationen neue Konzepte gefragt sind. Konsolidierungsplattformen, bei denen Sendungen gebündelt, Transporte besser ausgelastet und Verkehrsströme intelligent gesteuert werden, können helfen, Umwege zu reduzieren, Kapazitäten effizienter zu nutzen und Belastungen zumindest teilweise abzufedern.
Der Beitrag macht insgesamt deutlich: Sanierungen sind notwendig – aber sie brauchen bessere Abstimmung, frühzeitige Kommunikation und intelligente logistische Lösungen, damit Infrastrukturmaßnahmen nicht selbst zum Standortnachteil für den Mittelstand werden.

