CRETSCHMAR NEWS
Was geht mit, wenn der Zollexperte in Rente geht?
In vielen mittelständischen Unternehmen kümmert sich häufig nur eine einzelne Person um den gesamten Bereich Zoll. Sie kennt die Verfahren, die Sonderfälle, die Ansprechpartner bei den Behörden. Vieles davon steht in keinem Handbuch, ist nirgendwo dokumentiert und damit im Ernstfall einfach weg, oft auch die Schwachstellen im System.
In den kommenden Jahren gehen viele dieser erfahrenen Fachkräfte in den Ruhestand. Der Zollbereich ist von dieser Entwicklung besonders betroffen, da das nötige Fachwissen oft über Jahrzehnte aufgebaut wird und kaum kurzfristig zu ersetzen ist.
Was passiert, wenn diese eine Person nicht mehr da ist?
Diese Frage stellen sich aktuell viele Unternehmen in der Logistikbranche. Eine einfache Antwort gibt es selten, aber die Risiken sind offensichtlich.
Eine naheliegende Option ist das Auslagern der Zollabwicklung an einen spezialisierten Dienstleister. Dort verteilt sich das Wissen auf ein ganzes Team statt auf eine einzelne Person, wodurch einzelne Ausfälle oder Ruhestände die Abläufe nicht mehr gefährden.
In den nächsten Beiträgen dieser Reihe zeigen wir an konkreten Beispielen, welche Vorteile das für Unternehmen in der Praxis bringt. Dazu gehört langjähriges Fachwissen, das durchgehend im Zugriff bleibt und nicht an einzelne Personen gebunden ist. Dazu gehört auch, wie sich Liquidität durch spezielle Zollverfahren schonen lässt und wie sich Haftungsrisiken bei fehlerhaften Anmeldungen durch das Auslagern spürbar reduzieren lassen. Außerdem lassen sich Haftungsrisiken bei fehlerhaften Anmeldungen deutlich reduzieren, wenn die Abwicklung professionell ausgelagert wird.
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