CRETSCHMAR NEWS
3 Fragen an Matthias Stich zum 190. Geburtstag von CRETSCHMAR
190 Jahre Unternehmensgeschichte erzählen von Wandel, Krisen, Entscheidungen und Erneuerung. Zum Jubiläum haben wir Matthias Stich, Geschäftsführer von CRETSCHMAR, drei Fragen gestellt.
1. Welche Stärke aus der Geschichte zahlt heute noch auf den Erfolg ein?
„CRETSCHMAR hat sich immer wieder neu erfunden. Von der Schiffsentladung im Rheinhafen bis zur modernen Lager- und Projektlogistik war es immer die Zuversicht, mit den eigenen Fähigkeiten neue Wege zu gehen.
Zukunft hat Herkunft. Dazu gehören bewältigte Krisen, gewachsenes Know-how und die lange Betriebszugehörigkeit vieler Kolleginnen und Kollegen. Das bringt Resilienz und Erfahrung an Bord.“
2. Welche Entwicklung der letzten Jahre hat CRETSCHMAR besonders geprägt?
„Ein wesentlicher Schritt war die Trennung vom klassischen Stückgutgeschäft. Dadurch konnten wir uns klarer auf Lagerlogistik, Projektlogistik und spezialisierte Dienstleistungen konzentrieren.
Auch unser Arbeiten hat sich verändert: strukturierter, fokussierter und digitaler. Die Verbindung aus operativer Erfahrung und digitaler Prozesskompetenz ist heute ein wichtiger Booster. Gerade in der Datenwelt entsteht neue Effizienz, weil sie Wertschöpfungsketten sichtbar und steuerbar macht.“
3. Was entscheidet darüber, wie CRETSCHMAR in zehn Jahren wahrgenommen wird?
„Wir erleben eine Zeit, in der viele Selbstverständlichkeiten pulverisiert werden. Märkte verändern sich schnell, Unsicherheit gehört dazu.
Für die Logistik heißt das: Wir müssen lernen, mit neuen Werkzeugen wie Digitalisierung, KI und datenbasierten Systemen zu arbeiten. Gleichzeitig müssen wir Ergebnisse kritisch prüfen und mit Logistik-Know-how verbinden.
Nur wer Veränderung annimmt und neue Werkzeuge mit operativer Erfahrung kombiniert, wird die Zukunft der Branche mitgestalten.“
